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  • Deutscher Frühling in Estland

    Vom 25. März. bis 20. April 2021 findet der "Deutsche Frühling" (Saksa Kevad) in Estland statt. Gemeinsam mit dem Partnerland Niedersachsen laden die Veranstalterinnen und Veranstalter zu vielen spannenden (digitalen) Kulturveranstaltungen und Diskussionsformaten ein. Ein besonderes Highlight ist auch die Einbindung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung, das am 27.03. eine virtuelle Tour anbietet. Klickt hier , um einen Blick auf das Programm zu werfen.

  • Landesbüro Estland diskutiert beim „Deutschen Frühling in Estland“ mit

    Wenn am 23. und 24. März über den globalen Einfluss der Digitalisierung debattiert wird, ist auch das Deutsch-Baltische Jugendwerk dabei. Das Landesbüro Estland wird bei der virtuellen Konferenz ein Panel moderieren, bei dem es um Filterblasen geht. Die Repräsentantin des Jugendwerks in Estland, Lara Löser, begrüßt dazu zwei hochkarätige Gäste auf dem virtuellen Podium der Veranstaltung: Anja Türkan, verantwortlich für die Social-Media-Präsenz der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, und Prof. Tobias Ley, Bildungsexperte von der Universität Tallinn. Das Phänomen der Filterblasen kennen viele, die sich im digitalen, virtuellen Raum bewegen. Algorithmen sorgen oft dafür, dass man im Internet nur Informationen findet, die den eigenen Neigungen und Meinungen entsprechen. Das Problem: Das Bewusstsein für die Existenz anderer Meinungen schwindet. Der Blick über den Tellerrand fehlt. „Besonders die unbewusste Entwicklung einer Filterblase ist das fatale. Als jemand aus der Generation Y, welche mit den Sozialmedien aufgewachsen ist, ist es mir daher eine besondere Herzensangelegenheit, Bewusstsein für eine beeinflusste Meinungsbildung im digitalen Raum zu schaffen.“, sagt Lara Löser, Leiterin des Landesbüros Estland des Deutsch-Baltischen Jugendwerks. Um das Bewusstsein für das Phänomen der Filterblasen zu schärfen, stehen die beiden Experten und Lara Löser am 24. März von 11:30 bis 12:30 Uhr bereit, eine Anmeldung ist erforderlich: https://www.uni-goettingen.de/en/638855.html Die virtuelle Konferenz wird von der Universität Göttingen im Rahmen des „Deutschen Frühlings in Estland“ organisiert, welche aufgrund der Corona Pandemie nicht an Ort und Stelle stattfinden kann. Das Deutsch-Baltische Jugendwerk unterhält Landesbüros in Estland, Lettland, Litauen und Deutschland, die mit ihren Aktivitäten dazu beitragen, europäische Antworten auf europäische Zukunftsfragen zu finden. Die Landesbüros bringen sich aktiv in die öffentlichen Debatten im Baltikum und in Deutschland ein. Seit drei Jahren organisiert das Deutsch-Baltische Jugendwerk unter dem Motto „Europe shall hear you“ internationale Konferenzen, auf denen junge Menschen und Experten miteinander über Zukunftsfragen diskutieren. mehr Informationen zum Jugendwerk: https://www.dbjw.deutsch-balten.de/ auch auf facebook und Instagram Pressekontakt: Jürgen Buch j.buch.dbjw@deutsch-balten.de

  • Mach mit bei unserem Essaywettbewerb!

    Dieses Jahr plant das Deutsch-Baltische Jugendwerk mehrere Veranstaltungen und eine Konferenz in Tallinn im Oktober. Bevor es jedoch soweit ist, starten wir in diesem Jahr mit einem Essaywettbewerb für junge Menschen von 16-25 Jahren, die in einem der drei baltischen Länder leben und nach Möglichkeit kein:e Muttersprachler:in sind. Das Thema des Wettbewerbs ist „Was bedeutet Europa für mich?“ . Wir sind schon jetzt auf Eure Essay gespannt, die nicht länger als 700 Wörter sein sollen und in deutscher Sprache verfasst sein müssen. Die ersten drei Plätze werden mit einem kleinen Geldpreis (50, 100, 150 Euro) und der Möglichkeit zur Veröffentlichung ausgezeichnet. Mehr Informationen findet ihr hier .

  • DBJW erstmals bei der Baltischen Deutscholympiade

    Die Baltische Deutscholympiade ist schon eine Tradition im Baltikum: 30 Schülerinnen und Schüler, 10 aus jedem baltischen Land, treffen sich in einer baltischen Hauptstadt. Sie suchen Lösungen für die schwierigsten Aufgaben, die nur die besten der besten Deutschschüler und -schülerinnen im Baltikum entdecken können. In diesem Jahr fand die Veranstaltung am 7. und 8. Mai in Vilnius statt. Das Hauptthema war „Litauen auf Deutsch digital entdecken“. Wegen der Covid-19 Pandemie konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer leider die wunderbare Hauptstadt Litauens nicht direkt genießen. Positiv ist aber: Alle haben die Vorteile der digitalen Kommunikation und modernen Technologien genutzt und erfahren, wie leicht sie Menschen zusammenbringen können. Die Olympiade wurde vom Litauischen Deutschlehrerverband in Zusammenarbeit mit vielen Partnern initiiert. Dazu gehören unter anderem die Universität Vilnius, das Goethe-Institut Litauen und die Deutsche Botschaft in Litauen. Das Deutsch-Baltisches Jugendwerk ist stolz, erstmalig an dieser Deutscholympiade mitgewirkt zu haben. Das DBJW-Team und sein Vertreter vom Landesbüro Litauen, Tomas Daugvila, haben ein Quiz über die drei baltischen Länder und ihre Beziehung zu Deutschland vorbereitet: Es ging um Geschichte, Politik, aber auch um Geographie, Sprache und Kultur. Der Gewinner, Armin Apitius, hat einen besonderen Preis bekommen: einen Teilnahmegutschein für eine Veranstaltung des DBJW. Für das DBJW ist es von großer Bedeutung, an solchen Veranstaltungen mitzuwirken. Als internationale Organisation ist das DBJW Anlaufpunkt für aktive, engagierte junge Menschen. Seine Exzellenz Botschafter Matthias Sonn hat bei seinem Grußwort genau das betont: „Schließlich ist es Ihre eigene Neugier, Ihr Wunsch, eine andere europäische Kultur und deren Sprache hautnah kennenzulernen.“ Und das ist die Grundlage zum Brückenbau in Europa und zur Schaffung einer gemeinsamen Zukunft. Dem ist das DBJW verpflichtet. Das DBJW gratuliert allen, die an der Deutsch-Olympiade teilgenommen haben. Der Chairman des DBJW, Thomas von Lüpke, hofft, dass sich viele der jungen Leute auch in Zukunft immer wieder zusammenfinden, um gemeinsam am Europäischen Haus zu bauen.

  • Die Sieger des ersten baltischen Essaywettbewerbs stehen fest

    In diesem Jahr hat das Deutsch-Baltische Jugendwerk zum ersten Mal einen internationalen Essaywettbewerb organisiert. Jetzt stehen die Sieger fest. Sie kommen aus Estland und Lettland. „Ich rufe daher von ganzem Herzen zu Mut und Courage für eine europäische Zukunft auf. Die Zeit ist reifer denn je für mehr deutsch-baltische Zusammenarbeit!“ So beschreibt Georg Tõnis-Rösel, was Europa für ihn bedeutet. Er besucht das Deutsche Gymnasium Tallinn (Tallinna Saksa Gümnaasium) und seine Eltern kommen ursprünglich aus Deutschland. Georg ist aber in Keila geboren und aufgewachsen. Deswegen schreibt er ganz klar: “Mein Leben im nördlichsten der baltischen Staaten wäre in seiner jetzigen Form ohne die EU schlicht nicht vorstellbar!” Georg ist einer von drei Gewinnerinnen und Gewinnern und freut sich, dass sein Essay aus insgesamt 20 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt wurde. Teilnehmen konnten junge Leute bis 30 Jahre aus Litauen, Lettland und Estland. Die Auswahl der Sieger fiel der Jury nicht leicht. Die anderen beiden Gewinner sind Elīna Kovaļevska aus Lettland und Sten Nurmsalu aus Estland. Elīna fragt sich, ob Europa eine passende Umgebung für Kreativität schafft. Sie erwähnt das Programm „Kreatives Europa“ und meint, dass die Vielfalt der Kulturen in der Europäischen Union uns reicher, intelligenter, kreativer macht, weil wir so offen für das Neue, Ausländische und Unbekannte sind und uns gerne wechselseitig austauschen. Für den Drittplatzierten Sten aus Estland bedeutet Europa „so viel mehr als man auf den ersten Blick erkennen kann. Es geht um ein Tor zur Welt, darum, dass man Ideen austauscht und einen Diskurs führt.“ Organisiert haben den Wettbewerb die drei baltischen Landesbüros des DBJW im estnischen Tartu und den Hauptstädten Lettlands und Litauens, Riga und Vilnius. Über die Sieger entschieden die Landesbüros gemeinsam mit den Deutschlehrerverbänden der drei baltischen Staaten und dem Deutschbaltischen Jugend- und Studentenring. „Die Jugendlichen denken über Europa nach. Das ist das Wichtigste. Wenn sie eine Meinung haben, setzen sie sich auch dafür ein. Was mich an den Essays überrascht hat, waren die ganz unterschiedlichen Standpunkte, die die Teilnehmer haben“, sagt Rozīte Katrīna Spīča vom Landesbüro des Deutsch-Baltischen Jugendwerks in Riga. „Dieser erste Essaywettbewerb hatte so große Resonanz, dass wir ihn in Zukunft sicher fortsetzen werden. Es ist wunderbar, dass die Jugendlichen im Baltikum so gute Deutschkentnisse haben, dass sie sich auf Deutsch ausdrücken können.“ Die drei Sieger können sich nun über Geldpreise freuen: Sie haben 150, 100 bzw. 50 Euro gewonnen. Außerdem werden sie ihre Essays im September auf dem Carl-Schirren-Tag in Lüneburg präsentieren können. Die Gewinnerbeiträge werden darüber hinaus im Deutsch-Baltischen Jahrbuch und in „Info“ vom Deutschbaltischen Jugend- und Studentenring veröffentlicht. Auf großes Interesse stieß der Essaywettbewerb auch bei den deutschen Botschaften im Baltikum. Sie haben den Aufruf zum Wettbewerb verbreitet – und die guten Ideen junger Leute für ein vereintes Europa haben sie aufmerksam gelesen und möchten sie in ihrer Arbeit berücksichtigen.

  • Deutsche Botschaften posten Zitate aus Essay-Wettbewerb

    Die deutschen Botschaften in Estland, Lettland und Litauen posten gleichzeitig Zitate aus dem diesjährigen internationalen Essaywettbewerb des DBJW (Deutsch Baltisches Jugendwerk). „Was bedeutet Europa für dich?“ hatte das DBJW im Sommer gefragt. Schülerinnen und Schüler aus Estland, Lettland und Litauen hatten in ihren Essays geantwortet und eine Auswahl davon haben die drei deutschen Botschaften in den baltischen Staaten jetzt auf ihren Facebook-Seiten gepostet. „Mein Leben im nördlichsten der baltischen Staaten wäre in seiner jetzigen Form ohne die EU schlicht nicht vorstellbar“, schrieb der Sieger des Wettbewerbs Georg Tõnis-Rösel in seinem Aufsatz. Er besucht das Deutsche Gymnasium Tallinn (Tallinna Saksa Gümnaasium) und seine Eltern kommen ürsprunglisch aus Deutschland. Georg ist aber im estnischen Keila geboren und aufgewaschen. Neben ihm haben sich zahlreiche junge Menschen aus Estland, Lettland und Litauen in dem Wettbewerb engagiert. Organisiert wurde der Wettbewerb von den Landesbüros des DBJW in Vilnius, Riga und Tartu. „Dieser erste Essaywettbewerb hatte so große Resonanz, dass wir ihn in Zukunft sicher fortsetzen werden“, sagt Rozīte Katrīna Spīča vom Landesbüro in Riga. „Es ist wunderbar, dass die Jugendlichen im Baltikum so gute Deutschkenntnisse haben, dass sie sich auf Deutsch ausdrücken können.“ Die drei deutschen Botschaften haben die Aktion aufgegriffen und nun Zitate der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in aufwändig gestalteter optischer Form veröffentlicht. Scrollt man beispielsweise durch die Facebook-Posts der deutschen Botschaft in Tallinn, so finden sich nicht nur die Zitate der Siegerinnen und Sieger, sondern auch von anderen, die mitgemacht haben. So etwa ein Zitat von Austėja Povilatitytė aus Litauen: „Wir kennen das Europa der Zukunft nicht, aber wir können es durch unsere heutigen Entscheidungen gestalten.“ Für die Landesbüros des DBJW ist die gemeinsame Aktion der drei Botschaften eine Bestätigung dafür, dass sie mit ihrem ersten Wettbewerb einen wichtigen Akzent gesetzt haben. „Ich bin unglaublich dankbar für diese tolle Zusammenarbeit und für die Möglichkeit, unseren Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine derart professionelle Plattform bieten zu können“, sagt Lara Löser vom Landesbüro in Tartu. Junge Menschen, die sich die Gedanken über die Bedeutung Europas machen – das ist wie gemacht für die Initative #europeunited, deren Hashtag auf den gestalteten Zitaten der Wettbewerbsteilnehmer und –teilnehmerinnen zu sehen ist. Europe united ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die sich für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben in Europa einsetzt. So werden Bürgerinnen und Bürger Europas sichtbar, mit dem, was sie denken und für die Zukunft möchten. Das DBJW begrüßt solche Initiativen und sieht sich selbst als eine Organisation, die jungen Menschen in Europa eine Stimme geben will. Deshalb ist das Motto der diesjährigen internationalen Konferenz des DBJW, die im Oktober in Tallinn stattfinden wird: „Europe shall hear you“. Mehr Informationen zur Konferenz des DJW in Tallinn vom 15.-17. Oktober 2021: https://www.dbjw.deutsch-balten.de/tallinn Die Facebook-Posts der Botschaften: https://www.facebook.com/pg/DeutscheBotschaftTallinn/posts/ https://de-de.facebook.com/pg/DeutscheBotschaftRiga/posts/ https://www.facebook.com/pg/VokietijosambasadaVilniuje/posts/ Pressekontakt: Jürgen Buch j.buch.dbjw@deutsch-balten.de +49 163 4102593

  • Linien des Friedens ziehen

    Schon zum zweiten Mal wurde das Deutsch Baltische Jugendwerk von der Peace Line eingeladen, um zu einem Austausch der beiden Organisationen beizutragen, die ähnliche Ziele des kulturellen Vernetzens und des gegenseitigen Austauschs von Narrativen und Sichtweisen vertreten. Der DBJW hatte so die Möglichkeit, sich vorzustellen und ein weiteres Netzwerk zu knüpfen. Eine dritte Gruppe der Peace Line wird im Oktober folgen. Quer durch Europa begeben sich junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren auf eine Reise in die Vergangenheit und diskutieren über die Gegenwart und die Zukunft. Dabei geht es vor allem um die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert und die Erinnerungsorte, die diese Geschichte prägen. Die Peace Line möchte diese Vergangenheit näherbringen und beleuchten, wie unterschiedlich sich diese auf die einzelnen Länder, Städte und Bevölkerungen ausgewirkt hat. Rozīte Katrīna Spī č a bei Peace Line Wie kann Erinnerungskultur in der heutigen Zeit bestehen, wo die letzten Zeitzeugen der Weltkriege von uns gehen? Wie festgesetzt sind nationale Narrative und wie wichtig ist eine transnationale Betrachtung der Geschichte? Die Peace Line möchte gerade einseitige Narrativstrukturen aufbrechen und Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen und ihre Sichtweisen zusammenbringen. Es geht darum, voneinander zu lernen und gegenseitiges Verständnis aufzubauen. Eine neue Erinnerungskultur für die Zukunft. Auf drei verschiedenen Touren geht es daran, diese Geschichte zu erforschen. Man lernt nicht nur etwas über die vielfältige Geschichte des 20. Jahrhunderts und der einzelnen Länder, sondern gleichzeitig lernt man viele Menschen aus ganz Europa kennen, mit den man sich austauscht und vernetzt. Man wird zu einem Peace Line Ambassador . Kosten gibt es dabei keine, diese werden vom Deutschen Auswärtigen Amt gedeckt. Geleitet wird das Ganze vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberforschung e.V., einem Teil des German-Baltic Youth Exchange Network (GBYEN), wodurch die Korrespondenz zur Peace Line erst gestartet wurde. Viele weitere Kooperationspartner:innen tragen und organisieren die Peace Line Touren. Die Peace Line Projektidee entstand durch ein Treffen Jugendlicher zum 100. Jahrestag des Endes des 1. Weltkrieges. Corona stand dem Projekt stark im Weg. Auftakt sollte eigentlich der 8. Mai sein (75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges). Die Idee eines Peace Line Mosaiks wurde ins Leben gerufen: Junge Menschen treffen sich an einem Ort der Tour und begeben sich in einen Austausch. An zwei Touren wurde seitdem festgehalten. Die Teilnehmer:innen der Blauen Route hat der DBJW nach der Einladung am 11.09.2021 in Riga kennengelernt. Es sprach sie aufgrund gemeinsamer Ziele des DBJW und der Peace Line an, transnationale Konversationen zu schaffen. Eine Gruppe mit Menschen aus ganz Europa! Nach einem ersten Kennenlernen stellten Rozīte Katrīna Spī č a, Leiterin des Landesbüros Lettlands, und Lisann Rothe, Praktikantin im Landesbüro, das DBJW und seine Arbeit vor. Als sie zu der diesjährigen Frage des Essaywettbewerbs des DBJW kamen: Was bedeutet Europa für dich? , sollten sich die Teilnehmer:innen in Gruppen dazu austauschen. Eine Gruppe produzierte einen kleinen Song und eine andere Bewegungen zu ihren Begriffen. Im Anschluss berichteten Daina Auziņa, Assistentin im Landesbüro Lettland, und Rozīte Katrīna Spī č a von ihren sehr unterschiedlichen Familiengeschichten. Es geht beim DBJW gerade darum, ein Netzwerk der lettischen Europäer:innen zu schaffen. Als krönenden Abschluss spielte Rozīte Katrīna Spī č a etwas auf ihrer Kokles (ein Lettisches Musikinstrument) und es ging zu einem abschließenden Abendessen. Dieser Austausch hat Bereicherung auf beiden Seiten gebracht und das Netzwerk vergrößert. Lisann Rothe Mehr Informationen: https://www.peaceline.eu/de/

  • Moin aus Riga! Spannende Wochen im DBJW-Landesbüro

    Labdien! Labas! Tere! Hallo! Mein Name ist Lisann und ich bin zurzeit Praktikantin bei Rozīte im Landesbüro Riga. Sechs Wochen werde ich nun einen Einblick in die Arbeit des DBJW bekommen und mich auf ganz neue Kulturen einlassen. Ich studiere seit 2018 Kulturwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre an der Leuphana Universität in Lüneburg, komme aber ursprünglich aus Frankfurt am Main. Lüneburg ist eine wunderschöne Stadt und mit der Teilnahme am Deutsch-Baltischen Studentenkongress habt ihr sogar die Chance, Lüneburg zu besuchen und euch verzaubern zu lassen. 2018 lernte ich auch das DBJW kennen bei der Recherche für ein Seminar an meiner Uni zu Stiftungen und ihren Aufgaben. Die Organisation war mir sogleich sympathisch und ich war total gespannt auf ihre Arbeit. Vom Baltikum hört man ja generell eher weniger in den Nachrichten und auch im Geschichtsunterricht ist es wenig präsent. Warum? Wer weiß das schon. Aber spannend und schön sind Litauen, Lettland und Estland allemal! Mit Martin Pabst stellten meine Seminargruppe und ich einen Baltischen Abend auf die Beine, bei dem wir baltisches Essen anrichteten (selbst gekocht und gebacken) und Martin einen Vortrag hielt. Es kamen mehrere Studierende und so konnten noch mehr Menschen diese Organisation kennenlernen. Zu einem Seminar oder einer Konferenz habe ich es seitdem nicht geschafft, aber als ich dann 2021 nach einem Praktikum für den Sommer suchte, fiel mir sofort das DBJW ein und ich erinnerte mich zurück an all die tollen Angebote. Also warum nicht Martin mal eine E-Mail schreiben? Gesagt, getan. Ein paar Monate später stehe ich nun in Riga. In einem neuen Land, in einer neuen Stadt, in einer neuen Kultur. Meine Aufregung war riesig, aber ich wurde mit herzlichen Armen empfangen (wortwörtlich). Ich kann nicht beschreiben, wie wohl ich mich schon nach einigen Stunden gefühlt habe und wie froh ich war, dass alles geklappt hatte – trotz Pandemie. Ich kann nur dankbar sein für diese tolle Möglichkeit und freue mich auf die nächsten Wochen. Mögen sie nicht so schnell vorbeigehen!

  • Brücken zwischen Deutschland, Russland und dem Baltikum

    "Wir sollten die Zukunft nie durch einen Mangel an Fantasie beleidigen" - diese eindrucksvolle Forderung richtete der aus dem Baltikum stammende Rüdiger Frhr. v. Fritsch, Deutscher Botschafter in Moskau 2014-2019 , beim Festakt in Lüneburg an die in der Ritterakademie Estland, Lettland, Litauen und den USA. Welch ein schönes Erlebnis, bei strahlendem Sonnenschein an diesem Wahlsonntag mit Vertretern aller Generationen die von einer Trompete begleitete Europahymne zu singen! Die Anwesenheit der Botschafter der Republiken Lettland und Litauen sowie des Gesandten der Republik Estland krönte den Abschluss der 72. Deutsch-Baltischen Kulturtage sowie des Baltischen Jugend- und Studentenkongresses 2021 und bot einen großartigen Rahmen für die Verabschiedung von Oberbürgermeister Ulrich Mädge, einem Freund der Deutsch-Balten, der nach 30 Jahren nicht erneut zur Wahl stand.

  • The German-Baltic Youth Conference as part of the EU's Conference on the Future of Europe

    What is the Conference on the Future of Europe? "The Conference on the Future of Europe is a unique and timely opportunity for European citizens to debate on Europe’s challenges and priorities. No matter where you are from or what you do, this is the place to think about what future you want for the European Union. The European Parliament, the Council and the European Commission have committed to listen to Europeans and to follow up, within their sphere of competences, on the recommendations made. By spring 2022, the Conference is expected to reach conclusions and provide guidance on the future of Europe." Source: https://futureu.europa.eu/pages/about?locale=en Who can participate? "European citizens, from all walks of life and corners of the Union, with young people playing a central role in shaping the future of the European project. European, national, regional and local authorities, as well as civil society and other organizations who want to organize events and contribute ideas." https://futureu.europa.eu/pages/about?locale=en What role does the German-Baltic Youth Conference play in this? The German-Baltic Youth Conference will bring together young people from different European countries who have met online since June, to discuss in four different clusters topics that are relevant for the future of Europe. The Cluster topics are: Cluster A: United or divided – Is there a way between individualism and collectivism? Lobbyism as influential power in politics: https://futureu.europa.eu/processes/ValuesRights/f/12/proposals/143056 Communication gap between the youth and politicians: https://futureu.europa.eu/processes/Education/f/36/proposals/143025 Role of the shipping industry in battling the climate problems in the Baltic Sea: https://futureu.europa.eu/processes/GreenDeal/f/1/proposals/143058 Cluster B: For few or for all? – How can we ensure active participation in a digital society? https://futureu.europa.eu/processes/Digital/f/15/proposals/164506 Cluster C: To whom shall my data belong? – Data sovereignty. https://futureu.europa.eu/processes/Digital/f/15/proposals/160381 Cluster D: Cure or Design – What kind of genetic engineering do we want? • https://futureu.europa.eu/processes/Health/f/3/proposals/145399 We want to reach policy makers with our policy papers - and that's what the EU's Conference on the Future of Europe aims to do as well. How does it work? The participants of the German-Baltic Youth Conference conference will be invited to submit ideas that arise during their work in the clusters to the EU conference online platform. There they can be shared and discussed with other interested citizens. The platform contributions are collected and analyzed by the EU conference organizers and serve as a basis for the European Citizens' Panels and the plenary session of the conference. Additionally, the German-Baltic Conference will be registered as an official event on the EU Conference platform and will support a conference report after the event. Even though participation in Tallinn is by invitation only, online participation for the keynote speeches and final presentations will be possible via the live streaming at this link: https://fb.me/e/14Cdz9c4W

  • “Europe shall hear you!": The conference in Tallinn

    The German Baltic conference “Europe shall hear you!“ in Tallinn offered young Europeans a space for discussion and exchange. Policy papers were finished after two years of work on them. Additionally the first live meeting of the German-Baltic Youth-Exchange Network took place. This international conference was already the third, organized by the DBJW (German Baltic Youth Office). During the conference (15th – 17th october) several topics and questions were discussed. Four international working groups finished their policy papers concerning European future questions, like: United or divided – is there a way between individualism and collectivism? Oder: Cure or desgin – what kind of genetic engineering do we want? The policy papers had been prepared during the international conference of the GBJW in Vilnius in 2020. Now the results are there. The policy papers will be handed over to European decision makers and will be discussed with them. Two keynote speakers contributed to the conference. „Isn’t it strange that the EU only in one case managed to create a digital application that works in each member state?“, asked Andres Sutt, the patron of the conference, the Estonian Minister of Entrepreneurship and Information Technology. He had in mind the Covid-19-certificate. „How ambitious do Europeans want to be?“, was another question, he put in his keynote at the beginning of the conference. The second keynote was dealing with questions of safety in a digital world. Sebastian Cymutta, expert at the NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence, talked about the challenges, caused by cyber attacks on critical infrastructure of liberal democracies, hybrid warfare and the spread of fake news. „Our unique institution, supported by dozens of nations, is focusing on these risks“, said Cymutta. The keynotes and the additional advice from scientists helped the young participants of the conference to find answers to many questions. Almost 30 „Youth Ambassadors“ worked in four groups an policy papers. Some of the demands of the the young Europeans: More political education at school, more transparancy in the sphere of lobbying, more possibilities to actively participate in a digital society. Another question discussed was, how human dignity can be preserved in a world, where genetic engineering seems to become more and more possible. Here are the abstracts of the policy papers! Despite their engagement – many participants of the conference are aware: “We should not be naive and think that what we worked on will have a direct impact on policy making“, said Mathis Sieblist, one of the Youth Ambassadors. The work of the young Europeans is first of all a contribution to the public debate. The conference answered also questions on how German Baltic youth exchange could be intensified. The first live meeting of the German-Baltic Youth-Exchange Network (GBYEN) brought together representatives of more than 20 organisations from Lithuania, Latvia, Estonia and Germany, e.g. the German Cultural Organisation from Ventspils (Latvia) or the „Junger Rat“ from Kiel. The GBYEN is a platform, where organisations can find partners to realize common projects. „When we planned this conference, we already expected it to be a success. Now the feedback shows us that there is a strong support for our future plans“, said the network organizer Frederike Wende. The next step: The website should be transformed to an information exchange platform. The conclusion of the organisers: The conference was a meeting place for young Europeans aged 16 to 30 years. Many unexprected ideas derived from the work during the conference. Spontaneously, for example, a side event was set up, concerning ecological aspects of organizing a conference. However, the direct exchange between young Europeans is worth traveling across borders. Those who could not travel, were nevertheless able to participate: The conference was livestreamed worldwide. The social media accounts on Facebook and Instagram had more than 6.000 impressions during the conference weekend. As the manager of the DBJW, Tatjana Vollers, said: „The German Baltic Youth Office is like a plant and we will bring it to full bloom.“

  • Treffen mit Essay-Wettbewerb-Teilnehme:innen in Riga

    Am 7. Oktober 2021 hat das Landesbüro Lettland ein Treffen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern unseres Essaywettbewerb „Was bedeutet Europa für mich?“ organisiert. Es war eine großartige Möglichkeit, einige derer, die teilgenommen haben, besser kennenzulernen und ihre Meinungen über Europa zu hören. Zuerst haben wir ein paar Ice-Breakers gespielt, um alle besser kennenzulernen. Danach hat Lisann, unsere Praktikantin in Riga, einen kleinen Vortrag über das DBJW gehalten. Wir haben darüber gesprochen, wie sie das DBJW kennengelernt haben. Am häufigsten haben die Teilnehmer:nnen den Wettbewerb durch ihre Schule oder Universität entdeckt. Wir haben auch darüber gesprochen, was an Europa wichtig ist. Unter anderem kam die Frage auf, ob man Europa als die Europäische Union beschreiben kann, was zu einer interessanten Diskussion führte. Manche waren der Meinung, dass man die EU und Europa voneinander trennen soll; andere dagegen dachten, dass die beiden Konzepte austauschbar sind. Manche drückten auch aus, sich eigentlich nicht als Europäer zu fühlen, obwohl Lettland ein Teil der EU ist. Manche hatten das Gefühl, dass die Europäische Union die nationale Identität wegnimmt und die ökonomische Situation deutlich geändert hat, zum Bespiel durch die Schließung von Papierfabriken oder Fischereiregelungen in Küstenstädten. Alles in allem war es ein interessantes Treffen und wir hoffen, dass mehr junge Leute das DBJW kennenlernen!

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