Festival der deutschen Lieder 2025 in Vilnius
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Am 5. Dezember 2025 fand in Vilnius das Festival der deutschen Lieder statt, das seit vielen Jahren vom Litauischen Deutschlehrerverband organisiert wird. In der Jury waren neben Vertreterinnen und Vertretern litauischer allgemeinbildender Schulen und Hochschulen auch die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung (DBJW) durch den Leiter des litauischen Landesbüros vertreten.
Die Teilnehmenden wurden zu Beginn des Abends von der Leiterin der Abteilung Kultur, Presse und Kommunikation an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Frau Valerie Hog, der Leiterin des Goethe-Instituts Litauen, Frau Anna-Maria Strauß, dem Präsidenten des Litauischen Deutschlehrerverbandes, Herrn Edvinas Šimulynas, sowie von Vaiva Jucevičiūtė-Bartkevičienė, der Vorsitzenden der Jury, Gesangs- und Musikpädagogin und Dozentin an der Vytautas-Magnus-Universität, herzlich begrüßt.
Deutschlernende aus verschiedenen litauischen Städten und Schulen präsentierten ihre Videoclips mit eingesungenen deutschen Liedern und traten teilweise auch selbst auf der Bühne auf. Unter insgesamt mehr als 20 Auftritten war ein breites musikalisches Spektrum von gut und weniger bekannten Stücken: Das Programm reichte von Kinder- und Bewegungsliedern wie „Ich habe einen kleinen Papagei“ (Volker Rosin) über bekannte Popsongs wie „Leuchtturm“ (Nena), „Lieblingsmensch“ (Namika) oder „Die immer lacht“ (Kerstin Ott) bis hin zu aktuellen Titeln wie „Mangos mit Chili“ (Nina Chuba) oder „Swimmingpool“ (Marie Bothmer).
Auch klassische und nachdenkliche Werke fanden ihren Platz, etwa „Ich glaube“ von Udo Jürgens, „Wozu sind Kriege da?“ von Udo Lindenberg oder das Kunstlied „Seligkeit“ von Franz Schubert. Humorvolle Beiträge wie Heinz Erhardts „Fährt der alte Lord fort“ standen neben gesellschaftskritischen Stücken wie „Monopoli“ oder „Deutschland“ von Rammstein. Mehrere Schulensembles präsentierten zudem gemeinschaftlich Lieder wie „Alle Kinder haben Träume“, „Glück“ oder das „Wunderlied“.
In ihrer Gesamtheit zeigten die Darbietungen eindrucksvoll die stilistische Bandbreite deutschsprachiger Musik und machten deutlich, wie kreativ, engagiert und sprachlich sicher sich die Lernenden mit der deutschen Sprache auseinandersetzen. Das Festival erwies sich damit erneut als gelungene Verbindung von Sprachlernen, Musik und interkulturellem Austausch.
Das litauische DBJW-Landesbüro freut sich, Teil dieses Festivals gewesen zu sein, die Zusammenarbeit mit dem Litauischen Deutschlehrerverband fortsetzen zu können, und blickt mit Zuversicht auf weitere gemeinsame Initiativen im Jahr 2026.












