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  • Mehrsprachigkeit als Zukunftschance: Besuch am Lyzeum Vilnius

    Am 10. Februar 2026 nahmen Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė und Daumantas Katinas vom Landesbüro des Litauischen Deutsch-Baltischen Jugendwerks (DBJW) an der Veranstaltung „Zwei Sprachen – ein Schritt in die Zukunft“ am Lyzeum Vilnius teil. Ziel der Veranstaltung war es, den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Bedeutung des Fremdsprachenlernens – insbesondere des Deutschen und Französischen – näherzubringen und sie für das Erlernen dieser Sprachen zu motivieren. Daumantas Katinas beleuchtete in seiner Präsentation die aktuelle Rolle Deutschlands in Litauen. Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė gab den jungen Deutschlernenden Einblicke in die engen deutsch-litauischen Beziehungen in den Bereichen Diplomatie, Politik und Wirtschaft. Wir bedanken uns herzlich bei den Deutschlehrerinnen des Lyzeums, Inga Lenktytė und Vida Pasausienė, für die freundliche Einladung. Ein großes Dankeschön gilt auch den engagierten Schülerinnen und Schülern für den regen Austausch. Wir freuen uns darauf, diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft weiterzuführen. Eindrücke:

  • Ausstellung „Spuren“ im litauischen Seimas feierlich eröffnet

    Am 4. Februar 2026 wurde im Seimas der Republik Litauen (LR Seimas) die Fotoausstellung „ Spuren “ eröffnet und die Autorinnen und Autoren der besten Arbeiten ausgezeichnet. Seit mehreren Jahren sind die Teilnehmenden des Wettbewerbs eingeladen, das zu entdecken, was im Alltag oft unbemerkt bleibt: vielfältige deutsche Sprachspuren in unserer Umgebung – Straßennamen, Wetterfahnen, Geschäftsschilder, Markennamen oder kulturelle Ausdrucksformen. Eine Idee mit Geschichte Die Idee zur Ausstellung entstand bereits im Jahr 2021, als der damalige Lektor des Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) an der Universität Vilnius , Dr. Alexander Mionskowski, seinen Studierenden die Aufgabe stellte, im Stadtzentrum von Vilnius nach deutschen Symbolen zu suchen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wird das Projekt heute vom litauischen Büro der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung weitergeführt. 60 Fotografien aus ganz Litauen In diesem Jahr hielten die wachsamen Augen junger Fotografinnen und Fotografen insgesamt 60 Bilder fest, die von 40 Liebhaberinnen und Liebhabern der deutschen Sprache und Kultur aus verschiedenen Regionen Litauens eingesandt wurden – aus Vilnius, Kaunas, Klaipėda, Šilutė, Šilalė und dem Bezirk Trakai.  Die fotografierten Zeichen zeigen eindrucksvoll, wie präsent deutsche Sprach- und Kulturspuren bis heute im litauischen Alltag sind. Grußwort der Schirmherrin Die Schirmherrin des Projekts, die Kulturministerin der Republik Litauen, Vaida Aleknavičienė, betonte in ihrem Grußwort die besondere Bedeutung von Sprache: „Sprache ist nicht nur ein Mittel der Kommunikation. Sie ist Spiegel von Geschichte, Kultur, wirtschaftlichen Beziehungen und menschlicher Zusammenarbeit. Manchmal erscheint sie leise und beinahe unscheinbar – und doch bezeugt sie kontinuierlich den langjährigen Dialog zwischen Litauen und Deutschland.“ Die Ministerin hob hervor, wie viele deutsche Sprachzeichen sich in unserem Alltag finden lassen – in Straßennamen, Geschäftsschildern, Markennamen oder kulturellen Details. Die eingesandten Fotografien seien ein lebendiger Beweis dafür, dass das Erlernen von Sprachen weit mehr als ein akademischer Prozess sei: Es öffne Türen zur Welt, zu Partnerschaften und zu einem vertieften kulturellen Verständnis. Besonderen Dank richtete sie an die Initiatoren der Ausstellung. Solche Initiativen zeigten den großen Wert kontinuierlicher internationaler Zusammenarbeit und vertrauensvoller kultureller Beziehungen. Zugleich sei die Ausstellung „Spuren“ ein schönes und bedeutungsvolles Zeichen im Vorfeld des Litauischen Kulturjahres in Deutschland 2027. Sie lade dazu ein, sich nicht nur international zu präsentieren, sondern auch die eigene Geschichte, Umgebung und mehrsprachige Identität bewusster wahrzunehmen. Tiefe historische Verbindungen Für den Dekan der Philologischen Fakultät, Prof. Dr. Mindaugas Kvietkauskas, sind die von den Schülerinnen und Schülern festgehaltenen Zeichen Ausdruck der tiefen historischen Verbindungen zwischen Litauen und Deutschland: „Die Zeichen, die die Schülerinnen und Schüler auf ihren Fotos festgehalten haben, wirken manchmal fragmentarisch, wie Scherben aus einem früheren Leben. Doch sie sind nicht zufällig – sie zeugen von sehr langen historischen Beziehungen.“ Die Philologische Fakultät der Universität Vilnius wird auch weiterhin aktiv mit Deutschland zusammenarbeiten, die Förderung und Popularisierung der deutschen Sprache vorantreiben und die Kooperation mit deutschen Hochschulen ausbauen. Organisation und Partner Der Wettbewerb wird organisiert vom litauischen Büro der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung. Wir danken herzlich unseren Partnern: Deutsche Botschaft Vilnius Zentralstelle für das Auslandsschulwesen Litauischer Deutschlehrerverband Deutscher Akademischer Austauschdienst Goethe-Institut Litauen Litauischer DAAD-Alumni-Verein Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden! Wir ermutigen auch künftig dazu, deutsche Sprachspuren in Litauen bewusst wahrzunehmen und neu zu entdecken.  Ausstellung ausleihen Wenn Sie die Ausstellung „Spuren“ an Ihrer Schule oder in Ihrer Organisation veranstalten möchten, kontaktieren Sie uns gerne. Wir stellen Ihnen die ausgedruckten Fotos zur Verfügung. Die Ausstellungen „Spuren 2023“, „Spuren 2024“ und „Spuren 2025“ bestehen jeweils aus 20 Fotos im Format A2, gedruckt auf Kunststoffplatten. Kontakt: d.katinas.dbjw@deutsch-balten.de

  • Auszeichnung „Deutschlehrerin des Jahres“ in Kaunas verliehen

    Am 5. Februar 2026 wurde am Jonas-Jablonskis-Gymnasium in Kaunas feierlich der Titel „Deutschlehrerin des Jahres 2025“ an Jurgita Valentukonienė verliehen. Die Auszeichnung würdigt ihr herausragendes Engagement für die Förderung der deutschen Sprache und Kultur an litauischen Schulen. An der Zeremonie nahmen die Schulleitung, Mitglieder der Schulgemeinschaft, Initiatorinnen und Initiatoren der Auszeichnung sowie Vertreterinnen und Vertreter der Partner- und Sponsorenorganisationen teil. Ziel und Bedeutung der Auszeichnung Der Preis wurde im Jahr 2021 von der Philologischen Fakultät der Universität Vilnius ins Leben gerufen. Ziel ist es, die bedeutende Rolle der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer in Litauen sichtbar zu machen und ihr Engagement für die Stärkung der deutschen Sprache zu würdigen. Mit der Auszeichnung wird Lehrkräften für ihre verantwortungsvolle Arbeit gedankt: für die Motivation ihrer Schülerinnen und Schüler, Deutsch zu lernen, für die Einbindung in vielfältige Aktivitäten zur Erweiterung kultureller, sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen sowie für die Vermittlung fundierter Kenntnisse über deutschsprachige Länder. Darüber hinaus ermutigen sie junge Menschen, ein Studium an litauischen oder ausländischen Universitäten aufzunehmen und internationale Perspektiven zu entwickeln. Initiiert und koordiniert wird der Preis vom Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Universität Vilnius. Breite Unterstützung durch Partner und Förderer Die Initiative wird von zahlreichen Partnern und Förderern getragen. Zu den Unterstützern gehören die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung (DBJW), UAB „Stevila“, UAB „REHAU LIETUVA“, UAB „GOBIS KERAMIKA“ sowie Indrė Aukštikalnienė, die auch einen Geldpreis gestiftet hat. Partner der Auszeichnung sind unter anderem die Deutsche Botschaft Vilnius, das litauische Bildungsministerium, der litauische DAAD-Alumniverein, das Goethe-Institut Litauen sowie der litauische Deutschlehrerverband. Die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung wurde bei der Preisverleihung durch den Leiter ihres litauischen Landesbüros, Daumantas Katinas, sowie die stellvertretende Leiterin und Sponsorin Indrė Aukštikalnienė vertreten. Herzliche Glückwünsche Die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung gratuliert Frau Jurgita Valentukonienė herzlich zu dieser ehrenvollen Auszeichnung. Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg, Inspiration und Kraft auf ihrem engagierten und bereichernden Weg mit der deutschen Sprache.

  • Auf der DIHK-Konferenz „Sicherheits- und Verteidigungspolitik als Standortfaktor – Herausforderungen und Chancen für Wirtschaft und Staat“

    Antonia Stüwe (Mitarbeiterin der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung, rechts), im Gespräch mit André Bodemann ( Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, links) Auf der DIHK-Konferenz „Sicherheits- und Verteidigungspolitik als Standortfaktor – Herausforderungen und Chancen für Wirtschaft und Staat“ hatte die DBJW die Gelegenheit, sich mit Generalleutnant André Bodemann auszutauschen. Als Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben hat er den Operationsplan Deutschland maßgeblich entwickelt und setzt sich für eine verbesserte zivil-militärische Zusammenarbeit sowie die Erfassung Wehrdienstfähiger ein. Wir sind überzeugt, dass Deutschland hierbei wertvolle Impulse aus dem Baltikum gewinnen kann.

  • Neue Partnerschaft für smartes Lernen: Meaningful Talks & die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung

    Wir freuen uns sehr, eine neue Partnerschaft in Estland bekannt zu geben: Die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung arbeitet ab sofort mit Meaningful Talks zusammen – einer innovativen Initiative für smartes Lernen und smartes Lehren. Im Rahmen dieser Kooperation dürfen wir schon jetzt ein erstes Highlight ankündigen: Lilian Promet, Gründerin von Meaningful Talks, wird im April als Speakerin bei der estnischen Online-Ausgabe von Digital Baltic Insights dabei sein. Digital Baltic Insights ist ein neues monatliches Online-Format, bei dem jeweils eines unserer Länderbüros spannende Persönlichkeiten und relevante Themen für junge Menschen und unsere Community vorstellt. Das genaue Datum von Lilians Seminar veröffentlichen wir in Kürze. Darüber hinaus planen wir, künftig gemeinsame Workshops und Lernformate mit Meaningful Talks umzusetzen – praxisnah, reflektiert und inspirierend, direkt bei unseren jugendorientierten Events. Smart Learning für eine sich wandelnde Bildungswelt Meaningful Talks stärkt Lehrkräfte, Youth Worker und junge Menschen durch Lernformate, die bedeutsam, aktivierend und lebensnah sind. In Workshops, Talks und kuratierten Sessions geht es unter anderem um moderne Lernmethoden, digitale Kompetenzen, persönliche Entwicklung und lebenslanges Lernen. Durch inspirierende Speaker:innen aus unterschiedlichen Bereichen erhalten Teilnehmende neue Perspektiven und konkrete Tools für ihren Alltag in Bildung und Jugendarbeit. Genau das passt zur Mission der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung, Jugendbildung, Empowerment und Future Skills grenzübergreifend zu fördern. Haridustreff – jährlicher Treffpunkt für Bildung und Innovation Ein zentrales Projekt von Meaningful Talks ist Haridustreff – ein jährliches Event für Pädagog:innen, Innovator:innen und Bildungsorganisationen aus ganz Estland.Der Haridustreff findet in diesem Jahr im August in Tartu statt und bietet Raum für Austausch, neue Werkzeuge und gemeinsame Ideen zur Zukunft der Bildung. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website: https://haridustreff.ee/ Besonders freuen wir uns, dass unser deutscher Brand Ambassador Jonathan Tertsunen aktuell im Austausch ist, um seine fotografische Ausstellung Aligned Freedom Project zu präsentieren. Das Projekt setzt sich mit Themen wie Freiheit, Identität und interkulturellem Dialog auseinander und verbindet analoge Fotografie mit partizipativem Storytelling.Mehr zum Projekt: https://victorray.photography/aligned-freedom-project/ Wir freuen uns sehr, diese entstehende Zusammenarbeit zwischen Partnerorganisationen und engagierten jungen Stimmen wie unseren Brand Ambassadors zu begleiten und zu unterstützen. Ein paar Fotos von Jonathans Projekt:

  • 415 Days of Choice: What Europe, Independence, and Protest Mean to Me as a Georgian

    Foreword: In this article, our Brand Ambassador Nino Gomurashvili from Georgia shares her personal insights and perspective on current developments in her home country, particularly in relation to questions of independence and European values. While Georgia lies outside the core geographical focus of the German-Baltic Future Foundation, we express our solidarity with the Georgian people and our appreciation for the resilience, civic engagement, and commitment to European values demonstrated by many in Georgian society. Europe is not a destination for Georgians. It is a decision  - one that has been made again and again, even when the cost was high. For Georgians, Europe has never been just a political ambition or a foreign policy slogan. It has been closely tied to our understanding of independence , statehood, and the right to decide our own future. Georgia’s modern history shows a clear pattern: whenever independence has been threatened, public resistance has followed . From the struggle to preserve the First Democratic Republic in 1918–1921, to the dissident movements during the Soviet period, to the mass protests of the late 1980s that led to the restoration of independence in 1991, protest has been one of the main tools through which Georgians have defended sovereignty. (BBC , 2025) The tragic events of April 9, 1989 , when peaceful demonstrators demanding independence were violently dispersed, became a turning point. That day is remembered not only as a national tragedy, but as proof that Georgian independence was not granted — it was earned through sacrifice . Two years later, Georgia declared independence, reaffirming its historical aspiration to belong to the European family of free nations. (Radio Free Europe/Radio Liberty , 2014) Since then, public protest has remained a defining feature of Georgian political life. From the Rose Revolution to more recent demonstrations, society has repeatedly taken to the streets when it believed the country’s democratic course was at risk. This is not accidental. Protest in Georgia is not instability; it is a mechanism of self-defense . Protesters attacked with water cannons Image: AFP The ongoing protests, which have now lasted more than 415 days , must be understood within this historical context. They are not an isolated reaction to a single policy or decision.  (civil Georgia , 2026) They reflect a deeper concern about independence, democratic backsliding, and the fear of drifting away from the European path that Georgia has chosen repeatedly since regaining sovereignty. These demonstrations are not driven by a single law or isolated political decision. They reflect deeper concerns about democratic erosion, weakening institutions, and the possibility of drifting away from the European path that Georgia has formally and socially chosen since independence. The length of the protest itself sends a message: the issue is structural, not temporary. What makes the 415-day protest significant is not its size alone, but its persistence . People return to the streets despite fatigue, disappointment, and uncertainty. Students, professionals, parents, and pensioners participate not because they expect immediate results, but because withdrawal would signal acceptance. In Georgian political culture, continued presence is a way of saying: this matters too much to abandon . (georgia today , 2025)   Historically, long protests in Georgia have appeared when society sensed a gap between official decisions and public values. The current protest fits this pattern. It reflects fear not of instability, but of losing the meaning of independence independence understood not just as sovereignty, but as democratic agency. Europe, in this sense, represents more than integration. It represents a system where independence is protected by institutions, where power is limited by law, and where citizens have the right — and the responsibility — to hold authority accountable. Nino Gomurashvili, Brand Ambassador of the German-Baltic Future Foundation As Nino Gomurashvili , I see Europe as inseparable from the idea of independence itself. For me, independence does not mean standing alone; it means freely choosing alliances based on values rather than pressure. It means a state that answers to its citizens, not one that demands silence in exchange for stability. Today, I watch the ongoing protest, now lasting more than 415 days , and I feel deeply connected to it. This is not a short-lived movement; it is a living, breathing continuation of our history . I am not just observing from the sidelines—I think, feel, and reflect on what this persistence means for me, for my generation, and for the future of Georgia. Being part of this discussion, witnessing this historic protest, makes me feel the weight of history and the urgency of now. I see young people, students, families, and elders standing together—and I see myself in them. For me, Europe is not perfect, but it is accountable. It allows correction, criticism, and change. That is why standing for Europe is also standing for what Georgia can and should be. The persistence of protest today shows continuity with Georgia’s past. It signals that independence is not a completed project, but an ongoing process that requires vigilance. Every generation in Georgia has had to defend it in its own way — sometimes through declarations, sometimes through reform, and sometimes by standing in the streets. Protests and activism come with a price, and for some Georgians, that price is imprisonment. Political prisoners—individuals detained largely for their beliefs, activism, or opposition to those in power—remain a stark reminder of the fragility of democratic freedoms. In Georgia, some of these detainees have spent over 415 days in custody, reflecting both the intensity of state pressure and the persistence of those who dare to challenge it. These imprisonments are not just legal matters; they are moral and political ones. They highlight the tension between authority and the people, between official narratives and public values. The ongoing protests are not only about policies or government decisions—they are also about demanding justice for those who have been silenced for standing up. Every person behind bars is a living testament to the sacrifices required to safeguard independence, democratic accountability, and the right to dissent. For me, the existence of political prisoners makes the 415-day protest even more poignant. It is a vivid reminder that independence is not abstract; it is lived, fought for, and sometimes paid for with freedom. Europe, in this sense, is not only a guiding principle but also a benchmark: a system where imprisonment should not be a punishment for conscience, and where citizens can participate without fear of being silenced. Protesters in the capital Tbilisi wrap themselves in Georgian and European flags. Image: ANP And as history has shown, when that independence feels threatened, Georgian society does what it has always done: it speaks, it stands, and it refuses to forget. Seeing people stand day after day reminds me that independence is not a finished project. It is something every generation must actively defend. These protests connect my generation to those who stood before us   in 1989, in 1991, and in every moment when Georgia refused to accept imposed direction. For me, Europe is the space where independence remains meaningful. It is where protest is not chaos, but participation; where disagreement is not betrayal, but engagement. After 415 days, the message is clear. Georgian society has not forgotten its history, and it has not abandoned its choice. When independence feels fragile, people do what they have always done: they stand, they speak, and they refuse to step aside quietly. Europe, for Georgians, is therefore not a matter of convenience or trend. It is the framework within which independence makes sense in the modern world. Referenes Georgians Keep Up Protest Despite Attacks Against Rally Day Before ,  2025  https://www.rferl.org/a/georgia-demonstration-protesters-elections-georgian-dream/33526076.html 365 days of consecutive protest in Georgia ,  2025  - https://oc-media.org/in-photos-365-days-of-consecutive-protest-in-georgia/ Ongoing Civil Protests in Georgia Hope to Create New Political Reality , 2025  https://jamestown.org/ongoing-civil-protests-in-georgia-hope-to-create-new-political-reality/ Thousands Protest In Georgia One Year After Controversial Elections , 2025 https://www.rferl.org/a/georgia-opposition-protests-anniversary-elections/33571309.html Protesters rally in Georgia for fourth night as opposition grows to freeze on EU talks , 2025 https://www.theguardian.com/world/2024/dec/01/dozens-hospitalised-in-third-night-of-pro-eu-protests-in-georgia Why Georgia is Europe: a geographical, historical and cultural perspective , 2025 https://euneighbourseast.eu/young-european-ambassadors/blog/why-georgia-is-europe-a-geographical-historical-and-cultural-perspective/

  • Ein Wochenende voller Ideen und Projektarbeit in Tallinn

    von Mari-Johanna Ruut & Liisa Loreena Värton Am Wochenende vom 16. bis 18. Januar 2026 nahm ein Team estnischer Markenbotschafter:innen der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung an einem Erasmus-Projektwriting-Camp in Tallinn teil. Das Team bestand aus Mari-Johanna Ruut, Liisa Loreena Värton, Filipp Gavrilov und Daniil Iarlykovskii. Die Veranstaltung begann am Freitag mit einer Einführung in das Projektwriting, der gemeinsamen Festlegung der Ziele für das Wochenende sowie ersten Kennenlern- und Icebreaker-Aktivitäten mit den anderen Teilnehmenden. Unser Team konnte seine Ziele rasch definieren und mit der inhaltlichen Arbeit beginnen. Unsere Projektidee ist ein Solidaritätsprojekt, das sich an junge Menschen mit Migrationshintergrund in Estland richtet und sie dazu motivieren soll, die estnische Sprache zu erlernen sowie den interkulturellen Austausch zu fördern. Am Samstag nahmen wir an verschiedenen Workshops zu den Themen Führung, Administration, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit teil. Darüber hinaus blieb Zeit zum Netzwerken, zum Knüpfen neuer Kontakte und zur weiteren Ausarbeitung unseres Projekts. Besonders dankbar sind wir für die kontinuierliche Begleitung und das wertvolle Mentoring der Organisator:innen vor Ort. Am Sonntag fanden die Abschlusspräsentationen statt, bei denen wir unsere Projektidee vorstellen und zugleich die Projekte der anderen Teams kennenlernen konnten – eine Erfahrung, die wir sehr geschätzt haben. Zum Abschluss des Camps war der Hauptteil unseres Projekts nahezu fertiggestellt, und wir konnten die nächsten Schritte klar definieren, um die finale Einreichung im Februar sicherzustellen. Ein herzlicher Dank gilt Katrin Deren und Kirsti Fischer vom estnischen Büro, die uns die Teilnahme an diesem informativen und inspirierenden Event ermöglicht haben.

  • Technopolitics and the Baltic Reality: Why America’s New Strategy Should Worry Europe

    The new U.S. National Security Strategy, as Vincent Tadday compellingly argues, is not about war and peace - it is about systems. About who builds, governs, and ultimately controls the infrastructures that define global power: data, energy, finance, and technology. It reframes technology as infrastructure - not a tool, but a terrain. This technopolitical lens hits particularly close to home for the Baltic region. For Estonia, Latvia, and Lithuania, whose economic and security architectures are deeply intertwined with both European and transatlantic systems, the shift in Washington’s approach is more than a distant policy debate. It redefines dependency. If the U.S. increasingly treats technological ecosystems as strategic choke points - embedding standards, capital flows, and industrial policy into its security logic - then Europe’s periphery is no longer just an ally, but a node within a controlled network. For the Baltics, which have long positioned themselves as frontrunners in digital governance, cybersecurity, and innovation, this moment presents both opportunity and risk. Integration into U.S.-centric infrastructures offers protection, but at the cost of autonomy. The question is not whether to align, but how to ensure co-ownership of the systems shaping tomorrow’s power distribution. The deeper message of Tadday’s analysis is that the coming decade will not be defined by traditional alliances, but by infrastructural integration. Whoever builds the rails, physical or digital, will shape the rules. For Europe and especially its northeastern frontier, that means developing its own technopolitical literacy: to read power not only in treaties or troop movements, but in semiconductors, standards, and supply chains. The new NSS is a reminder: infrastructure is strategy. The Baltics, more than most, cannot afford to forget that. Read and recommended: Vincent Tadday, Is the U.S. National Security Strategy a Technopolitical Power Manifesto?

  • Adventlicher Begegnungsabend an der Universität Vilnius

    Am 18. Dezember fand an der Universität Vilnius (Litauen) ein Adventsnachmittag mit Germanistikstudierenden, Deutschlernenden, Schülerinnen und Schülern sowie allen Deutschinteressierten aus verschiedenen Orten Litauens statt. Im Rahmen des Abends spielten vier Teams an unterschiedlichen Stationen verschiedene Spiele, lösten Aufgaben, sangen Weihnachtslieder und kamen in einer stimmungsvollen, weihnachtlichen Atmosphäre miteinander ins Gespräch. Im zweiten Teil des Abends wurden die Gewinnerinnen des Meme-Wettbewerbs mit Geldpreisen ausgezeichnet. Der Wettbewerb wurde vom litauischen Landesbüro der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung und dem Lehrstuhl für Germanistik organisiert; die Preise wurden von der Deutsch-Baltischen Zukunftsstiftung gestiftet. Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bei der Organisation des Abends gilt der Philologischen Fakultät der Universität Vilnius. Das litauische DBJW-Landesbüro bedankt sich bei den litauischen Germanist:innen für die fruchtbare Zusammenarbeit im Jahr 2025 und blickt mit Vorfreude auf weitere gemeinsame Projekte.

  • Austausch und Perspektiven: Seminar zu deutsch-litauischen Wirtschaftsbeziehungen in Litauen

    Am 13. und 14. Dezember 2025 veranstaltete der litauische DAAD-Alumniverein im Bezirk Prienai ein Seminar zum Thema deutsch-litauische Wirtschaftsbeziehungen, das Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis zusammenbrachte. Das litauische DBJW-Landesbüro nahm als Partner der Veranstaltung teil und unterstützte den fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen und Perspektiven der bilateralen Zusammenarbeit. Ein zentrales Thema des Seminars war die Bedeutung Deutschlands als wirtschaftlicher Partner Litauens. In diesem Zusammenhang wurde hervorgehoben, dass die deutsch-litauischen Beziehungen auf einer langen gemeinsamen Geschichte basieren und sich derzeit in einer besonders dynamischen Phase befinden. Aktuelle repräsentative Umfragen zeigen, dass rund acht von zehn Einwohnerinnen und Einwohnern Litauens Deutschland als einen der wichtigsten wirtschaftlichen Partner des Landes wahrnehmen. Ebenso viele sehen Deutschland als eine zentrale wirtschaftliche Kraft innerhalb der Europäischen Union, die Verantwortung für die Stabilität und Entwicklung des EU-Haushalts übernimmt. Diese Einschätzungen unterstreichen die große Rolle der deutschen Wirtschaft für Litauen sowie das hohe Vertrauen in die bilateralen Beziehungen. An der Podiumsdiskussion nahmen Darius Antanaitis, Militärexperte, Reserve-Major der litauischen Streitkräfte und Leiter der UAB OSTARA, Audronė Gurinskienė, Leiterin des litauischen Büros der Deutsch-Litauischen Industrie- und Handelskammer, Vilius Senkus, Geschäftsführer der deutsch-litauischen UAB STEVILA, sowie Irma Senkuvienė, Leiterin der UAB ITMECHA, teil. Moderiert wurde die Diskussion von Laurita Markevičiūtė-Zakarevičė, Expertin für deutsch-litauische diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen. Die Teilnehmenden beleuchteten aus unterschiedlichen Perspektiven Chancen, Herausforderungen und Zukunftspotenziale der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Das inhaltliche Programm wurde durch mehrere Fachbeiträge ergänzt. Jurgita Paužaitė-Kulvinskienė stellte die Aktivitäten des Litauisch-Deutschen Forums vor, während Daumantas Katinas über die gemeinsamen Initiativen der Universität Vilnius und des DBJW zur Förderung der deutschen Sprache berichtete. Vytautas Pranckus präsentierte innovative Lösungen im Bereich intelligenter Verkehrssysteme, und Remigijus Zinkevičius zeigte mit seinem Beitrag „Daina gydo sielą“, wie kulturelle und kreative Ansätze den fachlichen Dialog bereichern können. Abgerundet wurde das Seminar durch eine lebhafte Frage- und Antwortrunde sowie offene Diskussionen, die den intensiven Austausch zwischen Referierenden und Publikum förderten und neue Impulse für zukünftige Kooperationen setzten. Das litauische DBJW-Landesbüro bedankt sich herzlich beim litauischen DAAD-Alumniverein für die gelungene Zusammenarbeit und freut sich auf weitere gemeinsame Projekte und Initiativen im Jahr 2026.

  • Festival der deutschen Lieder 2025 in Vilnius

    Am 5. Dezember 2025 fand in Vilnius das Festival der deutschen Lieder statt, das seit vielen Jahren vom Litauischen Deutschlehrerverband organisiert wird. In der Jury waren neben Vertreterinnen und Vertretern litauischer allgemeinbildender Schulen und Hochschulen auch die Deutsch-Baltische Zukunftsstiftung (DBJW) durch den Leiter des litauischen Landesbüros vertreten. Die Teilnehmenden wurden zu Beginn des Abends von der Leiterin der Abteilung Kultur, Presse und Kommunikation an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland , Frau Valerie Hog, der Leiterin des Goethe-Instituts Litauen , Frau Anna-Maria Strauß, dem Präsidenten des Litauischen Deutschlehrerverbandes , Herrn Edvinas Šimulynas, sowie von Vaiva Jucevičiūtė-Bartkevičienė, der Vorsitzenden der Jury, Gesangs- und Musikpädagogin und Dozentin an der Vytautas-Magnus-Universität , herzlich begrüßt. Deutschlernende aus verschiedenen litauischen Städten und Schulen präsentierten ihre Videoclips mit eingesungenen deutschen Liedern und traten teilweise auch selbst auf der Bühne auf. Unter insgesamt mehr als 20 Auftritten war ein breites musikalisches Spektrum von gut und weniger bekannten Stücken: Das Programm reichte von Kinder- und Bewegungsliedern wie „Ich habe einen kleinen Papagei“  (Volker Rosin) über bekannte Popsongs wie „Leuchtturm“  (Nena), „Lieblingsmensch“  (Namika) oder „Die immer lacht“  (Kerstin Ott) bis hin zu aktuellen Titeln wie „Mangos mit Chili“  (Nina Chuba) oder „Swimmingpool“  (Marie Bothmer). Auch klassische und nachdenkliche Werke fanden ihren Platz, etwa „Ich glaube“  von Udo Jürgens, „Wozu sind Kriege da?“  von Udo Lindenberg oder das Kunstlied „Seligkeit“  von Franz Schubert. Humorvolle Beiträge wie Heinz Erhardts „Fährt der alte Lord fort“  standen neben gesellschaftskritischen Stücken wie „Monopoli“  oder „Deutschland“  von Rammstein. Mehrere Schulensembles präsentierten zudem gemeinschaftlich Lieder wie „Alle Kinder haben Träume“ , „Glück“  oder das „Wunderlied“ . In ihrer Gesamtheit zeigten die Darbietungen eindrucksvoll die stilistische Bandbreite deutschsprachiger Musik und machten deutlich, wie kreativ, engagiert und sprachlich sicher sich die Lernenden mit der deutschen Sprache auseinandersetzen. Das Festival erwies sich damit erneut als gelungene Verbindung von Sprachlernen, Musik und interkulturellem Austausch. Das litauische DBJW-Landesbüro freut sich, Teil dieses Festivals gewesen zu sein, die Zusammenarbeit mit dem Litauischen Deutschlehrerverband fortsetzen zu können, und blickt mit Zuversicht auf weitere gemeinsame Initiativen im Jahr 2026.

  • Bridges in Action: Young Europe Between the Baltics and Germany

    Agnė Jankauskaitė Foreword: Dear Reader, my name is Agnė, a Brand Ambassador for the German-Baltic Future Foundation. Originally from a small Lithuanian town, I am currently studying International Relations and European Politics in Brno and am on a study exchange in Tokyo.  I have been actively involved in the German-Baltic community as a Youth Ambassador and Young Reporter, as well as in various other international projects, over the last five years. I’m passionate about politics, German-Baltic relations, and meaningful youth engagement, and I focus on connecting these interests with global projects in international relations. This is part 1 of a 4-part-blog series which explores how young people from Germany and Baltic states engage, network, experience Europe, and the world at large through study, friendship, cultural exchange, and participation in political life.  Living Between Different Cultures: What Being European Feels Like? EU citizenship, cultural exchanges through Erasmus+ study programs and transnational projects, borderless travel via the Schengen zone, common currency, shared history, and heritage are all things which Europeans currently enjoy. The creation of the European Union and the promotion of shared values, such as peace, democracy, and freedom, have halted centuries of continuous wars in Europe and shed light on a common European identity. The EU has enabled Europeans to connect beyond their shared history and heritage, thereby strengthening the continent. But how do these initiatives, which are part of everyday lives, reflect on young people and their identities? Do people from different parts of Europe share common identities? Let’s find out! Historical aspects Dating back a thousand years, it seems like Europe was never not at war. The continent was fragmented and was always subject to territorial or religious conflicts. The Peace of Westphalia in 1648 marked a significant turning point for Europe, as it concluded the devastating Thirty Years’ War, established the modern system of sovereign states, and reduced the role of religion in conflicts ( Source ). However, interstate wars persisted, and the continent continued to experience more violent outbreaks. The most notable were the Napoleonic Wars, which were brought to an end in 1815 with the formation of the Concert of Europe system. Through the system, the major powers navigated the rule of Europe with almost a century of peace, after which the catastrophic WWI and WWII took place, causing immense destruction, millions of deaths and reshaping of the whole European continent. The fear of future conflicts and the need for peace and economic prosperity led to the founding of the European Coal and Steel Community (ECSC) in 1951. The founding treaty was signed among Belgium, France, West Germany, Italy, Luxembourg, and the Netherlands to manage coal and steel production under one supranational authority. Initially proposed by French Foreign Minister Robert Schuman, the plan was a great way to boost Western European economies, lay the foundation for further European integration, and a key to preventing future wars by controlling the primary resources for warfare, such as steel and coal. Seven years later, Europe experienced further integration through the European Economic Community (EEC) and the European Atomic Energy Community (EURATOM) , both of which officially merged under the name European Union in 1993, introducing additional members and expanding across the entire continent ( Source ). The EU now Political and economic integration allowed Europe to achieve peace. As Franco-German power struggle relations have been eliminated and the common market makes war irrational, the EU has not faced war among its member states. However, there are more achievements besides zero violent conflict. The EU is a one of its kind regional organisation with such high levels of integration among its member states, which no other continent has managed to do. It boasts one of the highest social welfare standards globally (see figure below) and the world's largest single common market, which facilitates the free movement of goods, capital, services, and people. It also stabilized post-Cold War Europe, helping Central and Eastern European countries transform into democracies by incorporating the rule of law into the accession criteria. Lastly, the EU is known on the international stage as a major supporter of peacekeeping, humanitarian aid, and the Paris Climate agreement. Quality of Life Index by Country 2026 ( Source )   The EU also provides substantial funding for cultural exchange programs, which promote a shared identity. According to the European Commission, for the period of 2021-2027, the EU allocates a budget of € 26.2 billion for study, training, and volunteer opportunities for young people abroad. These experiences shape how young Europeans act, think, understand themselves and the world, making them feel part of the bigger European picture, thus shaping their identities. European identity So, how do these EU initiatives and financing statistics translate into a tangible impact on the lives of young Europeans and the development of a shared European identity? I believe they are life-changing. Personally, I come from a small town in Lithuania. As most youth-connecting events take place in big cities, I used to feel far from these opportunities. However, all changed when I discovered short-term Erasmus+ youth exchanges. I started feeling more confident, formed friendships in various European countries, discovered some of the most beautiful cities in Poland, Slovenia, Turkey, Italy, and savored authentic local cuisine. This experience provided me with extensive cultural knowledge, which made me think about the world differently. My life switched from having no experiences outside my hometown to travelling alone abroad and getting into the most interesting, funny, and challenging situations. Group Photo during my short-term Erasmus+ youth exchange in Italy, 2023 Through my increased participation in Erasmus+ projects, I developed an interest in journalism and other international projects, and the German-Baltic Future Foundation in particular caught my attention. I first participated in their German-Baltic conference in 2023, in Tartu. I attended the conference as a young reporter and thoroughly enjoyed it. Group Photo of the Young Journalists at the 2023 German-Baltic Conference in Tartu It was fun to meet so many interesting and intelligent people, all while experiencing Estonian culture. This event inspired me and came back the next year, as it took place in my beloved city of Vilnius, however, this time I participated as a youth ambassador and was part of a team working on a policy paper. In the teamwork I was also involved in international law talks, so my knowledge from the event was not only cultural and networking-based, but also academic. In both events, I met a lot of inspiring people who pushed me to choose to study International Relations, and with whom I am now good friends. These interests and the international environment were the place where I found myself, and they directly shaped who I am today. International experiences have influenced my decision about which degree to pursue, where to study, and to undertake a study exchange on a different continent. All because I have come to realise how much one can grow abroad, how the world is smaller than we usually think it is, and how important it is to constantly challenge yourself while gaining cultural knowledge to navigate the world effectively.  Now I see myself as both a Lithuanian and a European. To me, being European means being who I am today: a part of a diverse, interconnected community, an endless place to grow culturally, academically, and personally, and possessing the responsibility and ability to shape the world Now let’s hear from one of our German-Baltic Future Foundation Brand Ambassadors, Indira Sophie Pabst (21, from Germany), and what being a European means to her: Indira Pabst, Brand Ambassador of the German-Baltic Future Foundation Since I was a child, my parents have emphasized the importance of exposing me to various intercultural experiences in Europe. This included a three-month student exchange in France and extensive travel, which led me to the binational study program “Public Governance across Borders” in Germany and the Netherlands. Currently, I am also expanding my international experience through an Erasmus semester in Riga, Latvia.   For me, being European means growing up not just in one nation but in a broader community of people whose lives, histories, and futures are connected. I believe this comes with a sense of responsibility that goes beyond national borders. Being European means understanding that my actions contribute to a larger whole.   My international experiences have greatly influenced my identity and made me increasingly aware of the privilege of growing up in Europe with open borders, freedom, and shared values. Living and studying in different countries has taught me to appreciate cultural diversity, be open-minded, switch easily between languages, and feel at home all over Europe. Considering war and rising tensions in Europe, these experiences have strengthened my belief that we must preserve openness and cooperation within Europe.

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